• Karin Bat

Der literarische Stier

Astrologische Spuren in Romanfiguren. Planetare Einflüsse der Venus-Energie in den Werken großer Dichter – der Stier wie er im Buche steht.


In der zweiten von insgesamt zwölf Episoden des Astrologischen Lesezirkels besprechen wir drei Erzählungen von Dichtern, die im Sternzeichen Stier geboren wurden, und deren Protagonisten deutliche Charaktereigenschaften erkennbar werden lassen, die dieser Konstellation zugesprochen werden. Unsere astrologische Betrachtung der Romanfiguren gibt tiefe Einblicke in das Wesen des Zeichens ihrer Erfinder, wie es kurze Textauszüge und Dialoge veranschaulichen. Die drei ausgewählten Literaturklassiker sind:

  • Don Camillo und Peppone von Giovannino Guareschi, * 1. Mai 1908 (Stier) in Roccabianca, Parma, IT

  • Die Wurzeln des Himmels von Romain Gary, * 8. Mai 1914 (Stier) in Vilnius, LIT

  • Endzeit von Joseph Heller, * 1. Mai 1923 (Stier) in New York, US

Der Stier wird von der bedächtigen, erdverbundenen Venus regiert, und lebt seinen Alltag gerne im Rhythmus der Natur. Die praktische Bewältigung der Lebensprobleme steht immer über deren theoretischer Erörterung und Einordnung. Tradition wird auf ihre Tragfähigkeit überprüft, ehe sich der Stier mit Bedacht auf Neuerungen einlässt. Dabei ist der Stier zutiefst friedfertig, lässt sich aber nicht in seine Vorhaben dreinreden. Werden diese durchkreuzt, setzt er sich vehement zur Wehr. Er fühlt sich dann von der Überzeugung getragen, das Regelwerk der Natur vor den widersinnigen, durch Ideologie und Technik erzeugten Verirrungen zu schützen.

Die Romane, deren Protagonisten Facetten des Sternzeichens Stier aufzeigen, handeln oft von Gerechtigkeit, Urvertrauen, von körperlicher und ursprünglicher Kraft und zeugen von von einer tiefen Verbundenheit mit dem Kreislauf der Natur, an der sich die Moral und die wahren Werte im Leben für einen Stier allein erst messen lassen.

GIOVANNINO GUARESCHI

Don Camillo und Peppone


Der rauflustige Dorfpfarrer Don Camillo und sein politischer Gegenspieler, der hitzköpfige Bürgermeister Peppone, sind beide Alter Egos ihres stiergeborenen Schöpfers G. GUARESCHI.


In der »kleinen Welt« eines italienischen Dorfes leben die Menschen eine »ewige Wiederholung banaler Geschichten, alt wie die Weltkugel«. Der katholische Priester Don Camillo ist kein dogmatischer Prediger, sondern ein tatkräftiger Mann, wie es dem praktischen Sinn des Stiers entspricht. Allein durch seine körperliche Erscheinung gewinnt er den Respekt der Dorfbewohner. Er ist »eine riesige Gestalt«, »groß wie ein Berg« und hat »Hände, groß wie Schaufeln«. Auch hat er einen »Stierschädel«, den man nicht für eine Ideologie zurechtbiegen kann.

Volkstümlicher Humorist: G. Guareschi (1908–1968) schenkte Italien zwei »Stierschädel« für die Ewigkeit

Kraftproben besteht er mit dieser Konstitution ohne weiteres. Als ihn einmal eine Gruppe kommunistischer Städter provoziert, die an einem riesigen Tisch vorm Wirtshaus sitzen, lässt er sich nicht schrecken: Er »trat an die Gruppe heran, ergriff den Tisch, zog ihn unter den Leuten heraus, erhob ihn und schmiss ihn mitten in den Schwarm. Da sich daraufhin auf einmal eine Bank in seiner Hand fand, begann er sie zu schwingen.«

Da erscheint der baumstarke Priester den Provokateuren nicht wie ein gegnerischer Aktivist, sondern gar wie »ein kompletter faschistischer Stoßtrupp«. Lieber setzt ein Stier körperliche Kräfte ein, als langwierig zu diskutieren. Wenn Don Camillo »einmal sicher war, für eine gute Sache zu arbeiten, dann ging er wie ein Panzerwagen vor.« Das kommt bei den Dorfbewohnern gut an, wie einer dieser anerkennend äußert: »Unser Pfarrer ist ein solcher Kerl, dass ich ihm auch dann nicht böse sein könnte, wenn er mich durchprügeln würde.«

Vergnügliche Geschichten vom unermüdlichen Kleinkrieg zweier »Stierschädel«

Der Bürgermeister des Dorfes, Peppone, ist ein ebensolcher Kraftmensch und genauso beliebt, aber als Kommunist von vornherein gegen die Kirche, woraus viele Konflikte entstehen. Für die Dorfleute – vielfach schlecht bezahlte Landarbeiter – sind die Versprechen des Kommunismus auf eine Verbesserung ihrer materiellen Lebensbedingungen essentiell, zugleich sind sie aber tief religiös. Don Camillo macht sich nicht einfach zum Fürsprecher ihrer Interessen, sondern gelobt der ländlichen Arbeit. Das tiefe Verständnis des Stiers für die Rhythmen der Natur bewegt ihn dazu, denn sie wartet mit dem Erntesegen nicht. Als die Feldarbeiter, um Druck auszuüben, zur Erntezeit streiken, tritt Don Camillo, obwohl er die Forderung nach Lohnerhöhung berechtigt findet, vehement dagegen an: »Bring nur die Uhr zum Stehen! Du wirst nicht die Zeit aufhalten: und die Ernte wird auf den Feldern faulen, die Kühe werden in den Ställen dahinsiechen, das Brot wird auf den Tischen der Menschen immer weniger und weniger werden.«


Unmöglich kann ein Stier akzeptieren, dass man seine eigene Lebensgrundlage zerstört. So ist es für Don Camillo klar, »dass man in diesen Zeiten der Lebensmittelknappheit in der Welt das isst, was es gerade gibt, und wenn einer auch dieses Wenige zugrunde richtet, dann kann er nachher noch so laut die ›Internationale‹ brüllen, krepieren muss er trotzdem, weil ihm niemand was zu geben hat.«


Ebenso tritt der Provinzpfarrer gegen Faschisten an, als diese sozialistische Konsumvereinsläden zerstören. Für Don Camillo sind solche Täter »gefühllose Hohlköpfe, weil nur gefühllose Hohlköpfe Politik machen können, indem sie Weizen, Speck, Salami und Mehl verbrennen und mit Äxten die großen Kupferkessel der Käserei durchlöchern und mit Gewehren Schweine abschießen.«

Dem Stier liegt immer an einem für alle gedeihlichen Umgang mit den Problemen. Das Rührende an Guareschis Geschichten ist ihr versöhnlicher Ausklang, denn wenn es wirklich um etwas geht, dann wollen Don Camillo und Peppone stets dasselbe: Das beste für ihre Gemeinde.

»Wenn die Dinge schlecht stehen,« seufzt Don Camillo, »ist es nicht so wichtig, die Art zu finden, wie man sie verbessern könnte, als jemanden zu finden, den man mit der Schuld beladen kann.« Doch niemals verliert er die Hoffnung, und träumt davon, dass ein weggeworfener Weinstock, den er selbst als Prügel verwendete, wieder »Wurzel in der Erde fasste und sofort ausschlug und zu blühen und sich zu ringeln begann und bald voller goldener, süßer Trauben hing.«

CALENDARIUM ASTRUM ARTIFICIUM TAURUS

Die schönen Künste im Zeichen des Stiers

Eugène DelacroixJohann Peter HasencleverThomas GainsboroughBaccicio

ROMAIN GARY

Die Wurzeln des Himmels


Durch die Erkenntnis, die Natur als lebendige Freiheit zu respektieren, die weder gewinnbringend noch nützlich sein muss, sondern einfach nur da ist, wird die Rettung einer Elefantenherde in Afrika zur Metapher für die Erlösung der Menschheit.

Als beherzter Tierschützer setzt sich der Franzose Morel im Tschad für den Erhalt der natürlichen Lebensräume von Wildtieren ein, denn ein Stier achtet die Natur als notwendige Grundlage und sieht in ihr auch die Grenze des menschlichen Schaffens. Morel ist »ein Kraftmensch, mit soliden Fäusten und festem Blick – man konnte Häuser bauen auf ihn.« In ihm steckte »etwas Ungeschliffenes, etwas vom Mann aus dem Volk, eine gewisse Einfachheit, die von seinem Ernst noch unterstrichen wurde – man sah es ihm an: was er tat, daran glaubte er.«

»Die Wurzeln des Himmels« (1956), ausgezeichnet mit dem Prix Concourt, dem bedeutendsten Literaturpreis Frankreichs. Einband der Ausgabe der Deutschen Buchgemeinschaft Berlin, 1962

Mit seiner »eigensinnigen geraden Stirn« stellt er sich »dickschädlig« und voll »Hartnäckigkeit«, »fast ein wenig selbstzufrieden« dem Raubbau an der Natur entgegen, »die Beine gespreizt, voll Selbstsicherheit, mit seinem offenen, geraden Blick, ohne eine Spur von Zynismus«: »Das Einfache, Unmittelbare, völlig Unkomplizierte an Morel verriet gesunden Menschenverstand und einen praktischen Sinn […] Morel hatte die Sicherheit eines Mannes, der in aller Ruhe eine Arbeit tut, die getan werden muss.«


Einem Stier geht es nicht um ideologische Zielsetzungen, sondern um praktische Verbesserungen. So betont Morel immer wieder: »Ich bin für das Zweckvolle. Ich habe genau bestimmte, begrenzte und durchführbare Aufgaben gern … Ich bin kein Träumer.«


Da im Tschad Elefanten zu Tausenden wegen ihres Elfenbeins niedergeschossen werden, entschließt sich Morel, sich der Tiere anzunehmen. Den Behörden ist der Einzelkämpfer Morel jedoch ein Dorn im Auge, und sie versuchen, seinen Einsatz für die Tiere zu behindern. Doch Morel lässt sich nicht aufhalten: »Er machte keinen niedergeschlagenen und noch weniger einen entmutigten Eindruck.« Man hatte vielmehr »das Gefühl, dass ein unwahrscheinlich zähes Vertrauen, eine unbesiegbare Hartnäckigkeit ihn aufrecht hielt.«


Manche Interessengruppen versuchen ihm »komplizierte Beweggründe« und unlautere Motive anzudichten, aber Morel bleibt unbeirrt: »Er konnte es ihnen noch so oft erklären, es war nichts zu machen […]. Dabei war die Wahrheit doch ganz einfach, und er hatte sich niemals geniert, sie ihnen zu sagen. Er liebte die Natur, das war alles. Er liebte die Natur und er hatte immer sein Möglichstes getan, sie zu schützen.«

Dies tut er aber noch viel mehr für den Menschen selbst: »Es fängt doch zum Beispiel damit an, dass gesagt wird: die Elefanten sind zu groß, sie nehmen zu viel Platz weg, sie werfen Telegrafenmasten um, zertrampeln die Ernten, sie sind ein Anachronismus, und am Ende sagt man das Gleiche von der Freiheit – die Freiheit und der Mensch nehmen schließlich zu viel Platz weg.«

Romain Gary [1914–1980], Nichts Wichtiges stirbt jemals

Für ihn ist klar, dass sich die Bedrohung der Elefanten zu einer Bedrohung der Menschen ausweiten wird: »Wenn die Menschen nicht ein bisschen zusammenrückten, wenn sie so wenig Großzügigkeit besaßen, wenn sie sich auf ihrem Weg, gleichgültig, zu welchem Ziel er führte, nicht mit den Elefanten belasten wollten, wenn sie hartnäckig darauf bestanden, den Raum, den diese Tiere brauchten, als Luxus anzusehen, dann allerdings würde der Mensch selbst schließlich zu einem überflüssigen Luxus werden.«


Morel ist in seinem Einsatz für die Natur keineswegs verkämpft und verbissen, sondern wie der friedliebende Stier »völlig ausgeglichen, ruhig und selbstsicher, ohne die leiseste Spur von Hass oder Rachsucht.« Er ist keinesfalls ein Desperado, als den ihn viele seiner Gegner gerne abstempeln, sondern ein »Esperado« und »voll Zuversicht«: »Er war nicht verzweifelt, er hasste die Menschen nicht […] im Gegenteil, er vertraute ihnen, er war ein Mann, der viel lachte, der heiter war […] Er liebte das Leben und die Natur.«


Ein Stier agiert gerne auf eigene Faust. So wird Morel, der behördliche Vorgaben einfach ignoriert, von den Afrikanern mehr und mehr als Volksheld bewundert, besaß er doch »die gleiche Einfachheit wie alle naiven volkstümlichen Helden«. Für viele ist er »eine Art heiliger Franz von Assisi, nur energischer und muskulöser.«


Ein Stier wie Morel bleibt seinen gesetzten Zielen treu und überwindet viele Hindernisse, weil er genug Ausdauer und Vertrauen besitzt, um sich – »von Zweifeln frei und der künftigen Blüte sicher« – nicht von äußeren Widrigkeiten abschrecken zu lassen: »Er schien in aller Ruhe bereit, weiterzumachen, solange es nötig war.«

BABYLONISCHE STERNKUNDE

Das Hexagesimalsystem und der Zodiak

12 = 6 x 2 / 36 = 6 x 6

JOSEPH HELLER

Endzeit


Gegen Ende seines Lebens zieht der Protagonist Resümee über Sinn und Unsinn menschlicher Handlungen. In einer apokalyptischen Selbsthinterfragung findet er die wahren Werte im Leben in der emotionalen Ausgeglichenheit.


Nach der Scheidung von seiner zweiten Frau fühlt sich Yossarian zum ersten Mal in seinem Leben alt: »Ich habe meine Jugend aufgebraucht, und ich bin kaum 69.«

Ein vitaler Stier, selbst in späten Lebenstagen rüstig und arbeitsfähig, will auch kurz vor Siebzig nicht zum alten Eisen gehören. Doch die Trennung – er weiß nun »nicht so recht, wo ich hingehöre« – bringt ihn aus seinen Lebensgewohnheiten und seiner Selbstgewissheit: »Es gibt jetzt nichts mehr, dessen ich mir sicher bin.«

Krankheit und Todesleugnung: Der Roman »Endzeit« (1994) handelt von Leuten, die schon in den 1990er Jahren alt waren

Zum Glück hat er keine finanziellen Sorgen, denn eine materielle Grundlage ist für den Stier unabdingbar. Durch Bankgeschäfte ist er zu genügend Geld gekommen, das er durch solide Anlagen – »nur sichere Sachen« – vermehrt hat: »Es schien ihm nur vernünftig, dass jeder […] genügend Geld gesichert besitzen sollte, um seiner Zukunft ohne Angst entgegenzusehen.«

Als familienorientierter Mensch bezieht ein Stier sein nahes Umfeld in seine Planungen stets mit ein, doch Yossarian muss mit Sorge feststellen, dass eine vernünftige Vorsorge seinen eigenen Kindern nicht mehr so ohne weiteres gelingt. Obwohl sie auf die Vierzig zugehen, leben sie noch immer in mehr oder weniger provisorischen Verhältnissen und haben noch keinen sicheren Platz im Leben gefunden. »Seine typische moderne, ungefestigte New-Age-Familie« wächst und gedeiht nicht, sondern droht jederzeit auseinanderzufallen. Vor allem sein Sohn Michael bekümmert ihn, der »ehelos, ruhelos, arbeitslos und unauffällig« ist und den er noch immer finanziell über Wasser halten muss. Denn Michael weigert sich, eine Arbeit anzunehmen, deren Sinn er nicht einsieht.


Obwohl Yossarian immer viel geleistet hat – ein Stier scheut die Arbeit nicht – versteht er seinen Sohn. Sein hinter ihm liegendes Berufsleben erscheint ihm nun selbst irreal, so als wäre seine Arbeit keine wirkliche gewesen, sondern ein immer »irgendwie so tun als ob«. In allen Branchen ist Yossarian erfolgreich gewesen, »außer in irgendeiner, wo man ein Produkt herstellte, das man sehen, berühren, verwenden oder verzehren konnte, ein Produkt, das einen bestimmten Raum einnahm und für das ein bestimmter Bedarf bestand.«


So hat sich Yossarian nie an Leute gewöhnen können, die Millionen machten, »ohne etwas Konkreteres zu produzieren als kleine Verschiebungen in den Eigentumsverhältnissen«. Er ärgert sich über Leute, die ohne ersichtliche Leistung zu Geld kommen, wie der Großindustrielle Maxon, »der noch nie im Leben den Fuß in eine Fabrik gesetzt und noch nie ein Produkt irgendeiner seiner Firmen zu Gesicht bekommen hat.«

Yossarian wollte sein Leben »eigentlich nicht damit verbringen, […] seine Intelligenz, Phantasie und gute Erscheinung zur Förderung des Umsatzes von Produkten einzusetzen, die er selbst nicht benutzte.«

Der Kreislauf der Natur lässt die Dinge enden: Joseph Heller [1923–1999]

Obwohl Yossarian gesund ist, fühlt er sich krank, so wie er auch die Erde für krank empfindet, wenn der Kreislauf der Natur und der des Geldes nicht mehr zusammenpassen, oder sich die Herstellung alltäglicher Güter mit der Kriegsproduktion vermischt. Das beunruhigt einen Stier, der an der Natur orientierte Kreisläufe durch übersichtliche, gedeihliche Arbeit in Gang halten möchte.


In der von Raubbau und Profitmaximierung beherrschten Welt hat sich aber das Geld vollkommen von den natürlichen Ressourcen abgekoppelt und sich verselbständigt:

»In der Wall Street war natürlich – in unvorstellbarem Maße – der exotische Reiz eines reinen Produkts, eines Destillats zu finden, das frei war von allen den anderen Produkten anhaftenden Komplikationen. Es hieß Geld, und Berge davon ließen sich aus nichts herstellen, auf fast so magische Weise und fast so naturhaft, wie ein schlichter Baum Tonnen von Holz aus Luft, Licht und Regenwasser herstellt.«


Der praktische Sinn und die Verwendbarkeit der geschaffenen Dinge im Alltag sind dem Stier jedoch wichtig. Yossarian kann die Entwicklung der Welt nicht mehr gutheißen, da sie in ein unbeherrschbares Ungleichgewicht führt. Da die großen Kreisläufe nicht mehr auf gesunde Weise produktiv sind, wendet er sich von ihnen ab und beginnt einen eigenen, kleinen und übersichtlichen Kreislauf, indem er mit seiner neuen Freundin Melissa eine neue Familie gründet. Der werdende Vater »fühlte sich freudig von einem wiederauferstandenen Optimismus beflügelt.« Er merkt »instinktiv […], dass alle drei, er, Melissa und das Baby, überleben würden, gedeihen und glücklich sein. Herrlich und in Freuden leben bis an ihr Ende.«

ASTROLOGISCHER LESEZIRKEL

ARIES ― TAURUS ― GEMINICANCERLEO ― VIRGO ― LIBRA ― SCORPIUS ― SAGITTARIUS ― CAPRICORUS ― AQUARIUS ― PISCES


Weitere Werke von Stierautoren, deren Protagonisten typische Eigenschaften ihres Zeichens aufweisen und aus Sicht der Astrologie Lesevergnügen bereiten, sind:


Der Rosmarinbaum von Elisabeth Goudge (* 24. April 1900)

Tadellöser & Wolff von Walter Kempowski (* 29. April 1929)

Keiner bleibt allein von Amos Oz (* 4. Mai 1939)

Schwester Dickens von Monica Dickens (* 10. Mai 1915)

Briefe aus meiner Mühle von Alphonse Daudet (* 13. Mai 1840)


Vorschau

Die nächste Episode des Astrologischen Lesezirkels steht im Zeichen der Zwillinge und geht am 21. Mai 2021 online. Wer zeitgerecht erinnert werden möchte, registriert sich für unsere Rubrik Einsichten oder abonniert uns auf Facebook. Besprochen werden die Romane Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Thomas Mann, Das Impressum von Hermann Kant und Das Tagebuch der Anne Frank.


Über diese Studie Die Präposition, dass ein Geburtshoroskop eines Künstlers Auswirkungen auf sein Schaffen zeigen kann, und sich mitunter in seinen Werken widerspiegelt, ist der Ausgangspunkt dieser umfassenden Studie, für die 72 Romane von Stierautoren sondiert, gelesen und astrologisch interpretiert wurden.

Über die Autorin

Karin Bat, Jahrgang 1953; geboren und aufgewachsen in Ostwestfalen; Studium der Literaturwissenschaft, Theologie Philosophie und Wissenschaftsjournalistik; berufliche Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und im Verlagswesen; seit 1992 in Österreich beheimatet; eingehende Beschäftigung mit Jungianischer Psychologie und dem Tarot; Beratungen, Seminar- und Vortragstätigkeit.


Karin Bat

Astrologin, Theologin, Philosophin

Auf der Alm 1

A-2500 Baden bei Wien

GSM +43 (0) 664-863 01 22

E-Mail: k.bat@gmx.at

© 2021 Karin Bat | Epiphany | Institut für Kulturgeschichte, Leipzig

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