• Karin Bat

Die literarischen Zwillinge

Astrologische Spuren in Romanfiguren. Planetare Einflüsse der Merkur-Energie in den Werken großer Dichter – der Zwilling wie er im Buche steht.


In der dritten von insgesamt zwölf Episoden des Astrologischen Lesezirkels besprechen wir drei Erzählungen von Dichtern, die im Sternzeichen Zwillinge geboren wurden, und deren Protagonisten deutliche Charaktereigenschaften erkennbar werden lassen, die dieser Konstellation zugesprochen werden. Unsere astrologische Betrachtung der Romanfiguren gibt tiefe Einblicke in das Wesen des Zeichens ihrer Erfinder, wie es kurze Textauszüge und Dialoge veranschaulichen. Die drei ausgewählten Literaturklassiker sind:

  • Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Thomas Mann, * 6. Juni 1875 (Zwilling) in Lübeck, DE

  • Das Impressum von Hermann Kant, * 14. Juni 1926 (Zwillinge) in Hamburg, DE

  • Tagebuch 1942-44 von Anne Frank, * 12. Juni 1929 (Zwillinge) in Frankfurt am Main, DE

Der leichte und wendige Zwilling wird von dem Planeten Merkur regiert, der die Sonne eilig umrundet. Dieses Luftzeichen treibt die Neugier, alle Dinge zu erforschen und zu erfahren, die sich auf der Erde tun. In der hellsten Jahreszeit geboren, wirft der Zwilling Licht auf alle interessanten Vorkommnisse. Nicht die Wahrheit im Sinne einer höheren Weisheit ist ihm Ziel, sondern die vielfältigen Wirklichkeiten der äußeren Welt. Über diese möchte der Zwilling so viel wie möglich in Erfahrung bringen und seine Erkenntnisse über alle Grenzen hinweg austauschen.

Die Romane, deren Protagonisten Facetten des Sternzeichens Zwillinge aufzeigen, handeln oft von Leichtigkeit und Freiheitsliebe in ungehinderter Bewegung. Den Zwilling zieht es in Situationen, in denen er mit Menschen, auf die er sich vorurteilslos und unbefangen einlässt, leicht in Kontakt kommt. Mit dieser Lebenshaltung erhält er seine jugendliche Frische bis ins Alter.

THOMAS MANN

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull


Wie einem jugendlichen Draufgänger, dem durch seinen Charme, seine Gewandtheit und seine Fähigkeit, sich auf die Erwartungen seines Gegenübers einzustellen, die Gunst seiner Umgebung zufliegt.


Felix Krull stammt aus »feinbürgerlichem, wenn auch liederlichem Hause«, in dem mehr Geld ausgegeben wird als da ist. So lernt Felix früh, »aus einem Nichts an Material etwas für den Augenblick hinlänglich Verblendendes zu machen«. Er lernt die Kunst der Verstellung und Vortäuschung und beherrscht zudem den »Gefälligkeitszauber«. Damit entwickelt er eine Eigenschaft des Zwillings, Begegnungen leicht und angenehm zu gestalten und sie zu etwas Unterhaltsamem zu machen.

Ein Zwilling geht nicht mit festen Vorstellungen in eine Situation, sondern erfasst schnell und intuitiv die Möglichkeiten, die diese mit sich bringt. Als Schüler lernt Felix die sich bietenden Gelegenheiten bedenkenlos zu nutzen. So entdeckt er, dass ein Süßwarenladen, an dem er täglich auf seinem Schulweg vorbeikommt, durchgehend geöffnet, mittags aber nicht so streng besetzt ist. Er tritt ein und bedient sich großzügig. Diese Handlung empfindet er nicht als Diebstahl, sondern als »lebendige, ursprüngliche, ewig junge, ewig von Neuheit, Erstmaligkeit und Unvergleichlichkeit glänzende Tat«.

Auch im späteren Leben gelingen Felix »diese freien und traumhaften Griffe in die Süßigkeiten des Lebens« ohne Gewissensbisse.

Ein Zwilling lernt gerne, aber nicht unter autoritären Vorgaben. So gefällt Felix das geregelte Schulleben nicht, und er täuscht oft Krankheiten vor, um frei zu sein:

»Bildung wird nicht in stumpfer Fron und Plackerei gewonnen, sondern ist ein Geschenk der Freiheit und des äußeren Müßiggangs; man erringt sie nicht, man atmet sie ein; verborgene Werkzeuge sind ihretwegen tätig, ein geheimer Fleiß der Sinne und des Geistes, welcher sich mit scheinbarer völliger Tagedieberei sehr wohl verträgt, wirbt stündlich um ihre Güter, und man kann wohl sagen, dass sie den Erwählten im Schlafe anfliegt.«

Schrieb sich frei mit seinem Felix Krull: Thomas Mann, geboren am 6. Juni 1875 im Sternzeichen Zwilling

Rückschläge können einen Zwilling nicht niederwerfen; schnell eröffnen sich ihm neue Wege. Nach dem Konkurs und Selbstmord seines Vaters stellt sein Pate für Felix die Verbindung zu einem eleganten Pariser Hotel her:

»Ich lachte vor Freude und umarmte ihn voller Entzücken«, dankt es Felix. »Schon entschwand mir die gehässige Enge der Heimat, schon tat sich die große Welt vor mir auf.«

Die Arbeit in einem Hotel und im Gastgewerbe trifft das Naturell des Zwillings, prägen doch dort lockere, unverbindliche, meistens erfreuliche Kontakte mit immer wechselnden Menschen den Alltag. Felix nimmt das neue Leben mit einer »genießenden Unbefangenheit« auf, denn: »Unendlichen Reiz übt auf die Jugend das Neue aus.«

Felix ist »durch eine so ungewohnte Umgebung bis zur Ausgelassenheit belebt und ergötzt.« »Seine Sinne sind lebhaft, sein Geist ist überspannt von Aufmerksamkeit; er schaut, er genießt, er nimmt auf; und wenn der Zudrang von Lärm und Gesichten den Sohn eines schläfrigen Landstädtchens anfangs verwirrt, betäubt, ja beängstigt, so besitzt er Mutterwitz und Geisteskräfte genug, um allmählich des Tumults innerlich Herr zu werden und ihn seiner Bildung, seinem begierigen Studium dienstbar zu machen.«

Ohne Ausbildung und nur mit geringen Referenzen versehen, kann er den Personalchef davon überzeugen, »dass eine gewisse natürliche Anstelligkeit überraschend schnell für meine Ungelerntheit aufkommen wird.« Auch hat er eine enorme Sprachbegabung: »Universell von Veranlagung und alle Möglichkeiten der Welt in mir hegend, brauchte ich eine fremde Sprache nicht eigentlich gelernt zu haben, um, wenn mir auch nur etwas davon angeflogen war, für kurze Zeit wenigstens den Eindruck ihrer flüssigen Beherrschung vorzuspiegeln.«

Felix flaniert viel, sitzt in Cafés, »auf dem Getriebe der Großstadt lose schaukelnd« und betrachtet das Leben wie ein Schauspiel, also mit einer gewissen inneren Distanz. Es entspricht der Grundeinstellung des Zwillings, »immer zu versuchen, alle Sachen, auch die gewöhnlichsten, die ganz selbstverständlich da zu sein scheinen, mit neuen erstaunten Augen, wie zum ersten Mal, zu sehen. Dadurch gewinnen sie ihre Erstaunlichkeit zurück, die im Selbstverständlichen eingeschlafen war, und die Welt bleibt frisch.«

In seinem Schelmenroman, gedacht als Parodie auf die klassischen Bildungsromane, entwirft Thomas Mann eine solch heitere Figur, die sich ohne Bedenken oder moralische Einwände alles zu nehmen weiß, was sich ihr bietet. Damit gibt der Dichter einer Facette seines Wesens Ausdruck, die in den komplexen, schwierigen Figuren seiner Hauptwerke so nicht zum Tragen gekommen ist.

CALENDARIUM ASTRUM ARTIFICIUM GEMINI

Die schönen Künste im Zeichen der Zwillinge

Frederick WalkerCarl Heinrich BlochJohn Everett MillaisM. C. Escher

HERMANN KANT

Das Impressum


Vom Botenjungen einer Zeitung steigt David Groth zu dessen Chefredakteur auf und soll schließlich Minister der DDR-Regierung werden.


Schon als Kind war David Groth »ein neugieriger, frecher und lustiger grüner Schlacks.« Nach dem Krieg wird er in der neu gegründeten DDR Laufbursche bei der »Neuen Berliner Rundschau«, einer Stellung, die der Bewegungslust eines Zwillings durchaus entgegenkommt: »Ich konnte nichts, was als brauchbar galt, nur laufen konnte ich und hielt mich für jede Strecke gut.«

Schnell erreicht er bei seinen Botengängen nicht nur die »Lichtgeschwindigkeit«, gleich dem geflügelten Hermes (Merkur), sondern »die höchste und einzig akzeptierte Geschwindigkeit eines Boten […] die Botengeschwindigkeit« und diese »ist schneller als ein Gedanke.«

Auch die Karrierelaufbahn durcheilt David Groth »mit der äußersten aller denkbaren Geschwindigkeiten«, denn schon bald wird er Gehilfe der Herausgeberin, ein »Assistent für viele Gelegenheiten«, als der er »beinahe nach Herzenslust auf allen möglichen Hochzeiten […] herumtanzen« kann.

Hermann Kant, geboren am 14. Juni 1926 im Sternzeichen Zwillinge

David erweist sich als bestens geeignet für das Zeitungsgewerbe. Der Zwilling liebt den Austausch mit anderen Menschen und trägt gerne dazu bei, diese Kommunikation auszuweiten, weshalb sich Leute wie er oft im Medienbereich finden, wo ununterbrochen neue Informationen einfließen und man von Berufs wegen auf das Neue ausgerichtet ist. Und er weiß, »dass des Lernens niemals ein Ende sei«.

Typisch für einen Zwilling besitzt er »Verstandesgaben«, ein »Elefantengedächtnis«, »ein Quantum Geschicklichkeit« – auch »Geschicklichkeit mit Intrigen, positiven Intrigen«. Er hat »das Gruseln vorm Schema«, ist vielmehr »erfinderisch«, »voll Einfallsreichtum«, hat er doch »eine Extraecke für Einfälle im Kopf«. So wird er auch »der Findige« genannt. Als Reporter ist er »ein fast süchtiger Zuhörer und Ausforscher«, denn für die schreibende Zunft heißt es, »Ohren auftun, Augen auftun und den Mund nur zu listigen Fragen: […] es heißt Antwortsuche auf Fragen: wer, wann, wo, wie und wenn das zu haben ist, warum?«

Die charmante Leichtigkeit des Zwillings gelingt auch David in jeder Lebenslage, denn er hat viel »Humor […], jene Heiterkeit, die auf Verständnis beruht«. Auch sich selbst gegenüber ist er freundlich-ironisch mit seiner »Technik, begangene Fehler so lange zu wenden, bis er ihre komische Seite gefunden hatte«.

Auch in seiner Ehe mit einer Fotografin kommt ihm diese Fähigkeit zum geschickten Kompromiss sehr zustatten. Seine Frau ist wie er viel unterwegs, betrachtet ihre Arbeit als »Spiel oder Weltentdecken« und macht sie oft aus »Übermut«.

Mit der für den Zwilling typischen Wendigkeit gelingt es dem Protagonisten nur schwer, die Parteilinie dogmatisch zu vertreten. Kaum kennt er sich »mit Ideen besser aus als mit Menschen«, wie die üblichen Apparatschiks, im Gegenteil: »Unklar schien das Weltbild David Groths zu sein«, denn er kann »zu ein und derselben Sache zweierlei Meinungen haben«. Quecksilbrig handelt nach der Devise: »Es geht auch so, doch anders geht es auch.«

Der Partei gegenüber zeigt er eine Neigung zu »solistischer Abweichung«. Versuche, ihn »zur Deckung zu bringen mit dem, was Parteilinie heißt«, scheitern, und »wüstes Geschlängel steht zu erwarten.«

So wird David zwar immer wieder zur Führungsriege zitiert, kann sich aber jedes Mal geschickt aus der Affäre ziehen, auch wenn »die Parteileitung dem Parteimitglied Groth auf die Nerven« geht.

So gelingt es ihm in einem verhärteten Einparteienstaat die langweilige Norm zu vermeiden, wie auch der DDR-Schriftsteller Hermann Kant es schaffte, staatstreu zu handeln und dennoch dem allzu engen Zugriff zu entrinnen, indem er sich innerlich distanzierte und dadurch freispielte. Die zwei Gesichter seiner Autorenexistenz unter einer Diktatur waren ihm als Zwilling selbstverständlich.

BABYLONISCHE STERNKUNDE

Das Hexagesimalsystem und der Zodiak

12 = 6 x 2 / 36 = 6 x 6

ANNE FRANK

Tagebuch 1942–44


Selbst in Gefangenschaft hat der freiheitsliebende Zwilling das Gefühl, als ob sich die verschlossenen Türen gleich öffnen würden. Das berühmte Tagebuch, dass die 15jährige Anne Frank in ihrem Kriegsversteck schrieb, erstaunt immer wieder durch heitere Momente und Ideen, die ihr in dieser bedrückenden Lage doch zukamen.


Obwohl die Judengesetze der Naziherrschaft bereits in Kraft sind, erlebt die Schülerin Anne Frank ihre frühe Jugend noch unbeschwert und erfährt in dieser Zeit sogar Wohlwollen aus ihrer Umgebung:

»Da wir Pingpongspielerinnen vor allem im Sommer gerne Eis essen und das Spielen warm macht, endet es meistens mit einem Ausflug zum nächsten Eisgeschäft, das für Juden erlaubt ist, die Oase oder das Delphi. Nach Geld oder Portemonnaie suchen wir überhaupt nicht mehr, denn in der Oase ist es meistens so voll, dass wir immer einige großzügige Herren aus unserem weiteren Bekanntenkreis oder den einen oder anderen Verehrer finden, die uns mehr Eis anbieten als wir in einer Woche essen können.«

Als ihre Familie sich gezwungen sieht, in Amsterdam unterzutauchen und in einem versteckten Speicherhaus landet, bemüht sich Anne, »das Beste aus unserem Aufenthalt hier zu machen« und »so heiter wie möglich zu bleiben«. Sie will »nicht an das Elend (denken), sondern an das Schöne, das noch immer übrig bleibt«. So spielt sie nach außen den »Clown und Taugenichts der Familie«, zeigt ein »lärmendes und lebhaftes Benehmen«, nennt sich selber »das Fräulein quak-quak-quak« und die »Quecksilber-Anne«, die wie »ein vor Ausgelassenheit sich losreißendes Geißlein« benimmt. Sie ist »so frech, fröhlich und selbstbewusst wie möglich«, um sich selbst und ihre Mitbewohner bei Laune zu halten. Ein Verhalten, dass die helle Seite des Zwillings hervorhebt.

Doch ihre »ausgelassene Fröhlichkeit, die Spöttereien über alles, Lebenslustigkeit und vor allem meine Art, alles von der leichten Seite zu nehmen« ist nur die eine Seite. Sie spielt »viel Komödie«.


Wie jeder Zwilling hat sie auch ihre andere Seite. Sie leidet vor allem sehr darunter, »gefesselt an einen Fleck ohne Rechte« zu sein, liebt doch der Zwilling nichts mehr als seine Bewegungsfreiheit. So hat auch Anne ungeheure »Sehnsucht nach Freiheit und Luft«: »Vor allem sonntags fühle ich mich elend, dann ist die Stimmung im Haus drückend, schläfrig und bleiern. […] Ich irre von einem Zimmer zum anderen, die Treppe hinunter und wieder hinauf, und habe ein Gefühl wie ein Singvogel, dem die Flügel mit harter Hand ausgerissen worden sind und der in vollkommener Dunkelheit gegen die Stäbe seines Käfigs fliegt. ›Nach draußen, Luft und Lachen!‹ schreit es in mir.«

Ein Zwilling braucht Unterhaltung, Witz und Leichtigkeit. So hat Anne große Sehnsucht, »auch mal wieder Spaß zu machen und zu lachen, bis ich Bauchweh habe.«

Sie möchte noch einmal so unbekümmert sein wie in ihrem früheren »Götterleben […] An jedem Finger fünf Verehrer, ungefähr zwanzig Freundinnen und Bekannte, der Liebling der meisten Lehrer, verwöhnt von Vater und Mutter, viele Süßigkeiten, genug Geld – was will man mehr?«

Sie möchte »Radfahren, tanzen, pfeifen, die Welt sehen, mich jung fühlen, wissen, dass ich frei bin«. Dann könnte sie »ein Jahr nach Paris und ein Jahr nach London gehen, um Sprachen zu lernen und Kunstgeschichte zu studieren […] Ich male mir immer schöne Kleider und interessante Menschen aus. Ich will etwas sehen und erleben in der Welt […] und ein bisschen Geld kann dabei nicht schaden!«

Anne Frank, geboren am 12. Juni 1929 im Sternzeichen Zwilling

Beim Gang auf den Dachboden gelingt es ihr, dieses Gefühl der Freiheit zu empfinden: »Ich gehe fast jeden Morgen zum Dachboden, um mir die dumpfe Stubenluft aus den Lungen wehen zu lassen […] Ich schaute […] aus dem offenen Fenster über ein großes Stück Amsterdam, über alle Dächer, bis an den Horizont, der so hellblau war, dass man ihn kaum mehr sehen konnte. ›Solange es das noch gibt‹, dachte ich, ›und ich es erleben darf, diesen Sonnenschein, diesen Himmel, an dem keine Wolke ist, solange kann ich nicht traurig sein.‹«

Befreiung findet der kommunikative Zwilling im sich mitteilen an andere: »Am besten gefällt es mir noch, dass ich das, was ich denke und fühle, wenigstens aufschreiben kann, sonst würde ich komplett ersticken.« Sie identifiziert sich so sehr damit, dass sie »am liebsten immerfort schreiben« würde. Eine Ankündigung im Radio, dass nach Kriegsende Tagebücher aus der Besatzungszeit veröffentlicht werden sollen, gibt ihr Ansporn, ihre Aufzeichnungen noch wichtiger zu nehmen, sodass sie beginnt, sich als Schriftstellerin zu sehen: »Ich muss arbeiten, um nicht dumm zu bleiben, um weiterzukommen, um Journalistin zu werden, das will ich! Ich weiß, dass ich schreiben kann […] Keiner, der nicht selbst schreibt, weiß, wie toll schreiben ist.«

Ohnehin schon immer »lernlustig«, wird sie nun »versessen auf Lesen und Bücher« und »kann den Tag fast nicht erwarten, an dem ich in öffentlichen Bibliotheken alles nachschlagen kann.« Ganz dem Zwilling entsprechend, will sie Fakten- und Detailwissen erwerben.

Auch wenn Anne Franks Träume an der brutalen Wirklichkeit zerschellten, hat sie sich durch ihr freimütiges Schreiben doch unsterblich gemacht.

ASTROLOGISCHER LESEZIRKEL

ARIES ― TAURUS ― GEMINI ― CANCERLEO ― VIRGO ― LIBRA ― SCORPIUS ― SAGITTARIUS ― CAPRICORUS ― AQUARIUS ― PISCES


Weitere Werke von Zwillingeautoren, deren Protagonisten typische Eigenschaften ihres Zeichens aufweisen und aus Sicht der Astrologie Lesevergnügen bereiten, sind:


Was sich im Fernen abspielt. Gesammelte Geschichten von Hans Carl Artmann (*12. 6. 1921 in Wien)

Reise in den Orient von Gérard de Nerval (*22. 5. 1808 in Paris)

Der Barometermacher auf der Zauberinsel von Ferdinand Jakob Raimund (*1. 6. 1790 in Wien)

Lord Peter Stories von Dorothy Sayers (*13. 6. 1893 in Oxford)

Heidis Lehr- und Wanderjahre von Johanna Spyri (*12. 6. 1827 in Hirzel bei Zürich)


Vorschau

Die nächste Episode des Astrologischen Lesezirkels steht im Zeichen des Krebs und geht am 21. Juni 2021 online. Wer zeitgerecht erinnert werden möchte, registriert sich für unsere Rubrik Einsichten oder abonniert uns auf Facebook. Besprochen werden die Romane Der Marmorfaun von Nathaniel Hawthorne, Die Himmelfahrt von Hermann Bahr und Kai und die Liebe zu den Modellen von Barbara Frischmuth.

Über diese Studie Die Präposition, dass ein Geburtshoroskop eines Künstlers Auswirkungen auf sein Schaffen zeigen kann, und sich mitunter in seinen Werken widerspiegelt, ist der Ausgangspunkt dieser umfassenden Studie, für die 72 Romane von Zwillingeautoren sondiert, gelesen und astrologisch interpretiert wurden.


Über die Autorin

Karin Bat, Jahrgang 1953; geboren und aufgewachsen in Ostwestfalen; Studium der Literaturwissenschaft, Theologie Philosophie und Wissenschaftsjournalistik; berufliche Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und im Verlagswesen; seit 1992 in Österreich beheimatet; eingehende Beschäftigung mit Jungianischer Psychologie und dem Tarot; Beratungen, Seminar- und Vortragstätigkeit.


Karin Bat

Astrologin, Theologin, Philosophin

Auf der Alm 1

A-2500 Baden bei Wien

GSM +43 (0) 664-863 01 22

E-Mail: k.bat@gmx.at

© 2021 Karin Bat | Epiphany | Institut für Kulturgeschichte, Leipzig

Manly Palmer Hall

Babylonische Sternkunde

KOMETEN – OMEN – FINSTERNISSE

+++ Erhältlich auf Big Bell Books und Amazon +++

138 Ansichten

Ähnliche Beiträge

Alle ansehen